Lanz, Cornelia | Mezzosopran, Produzentin | Dorabella in Cosi fan tutte, Zaide in Zaide, Idamante in Idomeneo

07.09.2015 18:54

Die Stuttgarter Mezzosopranistin Cornelia Lanz war u.a. an folgenden Orten zu hören: Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Tonhalle Zürich, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Prinzregententheater München, Radialsystem Berlin, Liederhalle Stuttgart, Kathedrale Bergen, Cathédrale St. Lazare d’Autun, Basilika Notre Dame de Beaune, Eglise St. Jacques Liège, Stiftskirche Stuttgart, Ulmer Münster, Sebalduskirche Nürnberg, Friedenskirche Ludwigsburg und Stiftskirche Tübingen sowie bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg und beim Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie M. Honeck, W. Erhardt, A. Fischer, J. Opela, F. Raml sowie mit Orchestern wie dem Staatsorchester Stuttgart, Stuttgarter Symphoniker, Zürcher Kammerorchester, Kammerorchester der Münchner Philharmoniker, Berliner Symphoniker, L’Arte del Mondo, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim, Hassler Consort und L’arpa festante.

Die Staatsoper Stuttgart, das Landestheater Schleswig-Holstein und das Theater Nordhausen engagierten Cornelia Lanz.

Die Mezzosopranistin beschloss ihr Studium „Künstlerische Ausbildung Gesang“ an der Musikhochschule Stuttgart. Hier und an der Manhattan School of Music New York studierte sie Gesang, unterstützt durch ein Stipendium der Landesstiftung Baden-Württemberg. Sie legte ihre Staatsexamina mit Referendariat in Schulmusik mit den Schwerpunkten Violine und Dirigieren ab, außerdem in den Fächern Amerikanistik und Anglistik, was sie an der Universität Stuttgart und der Columbia University, New York, studierte. Danach wurde sie von Kammersängerin Eva Randova sängerisch betreut.

Ihre Operninszenierung von Händels Alcina kam in New York zur Aufführung, Händels Imeneo in Dubai und Janaceks Makropulos in München.

Cornelia Lanz ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Sie erhielt den Bruno-Frey-Preis, den Förderpreis Kultur des Landkreises Biberach, den Zonta Kunst- und Kulturaward Oberschwaben und war Finalistin im Wiener Nico-Dostal Operettenwettbewerb.

Im Oratorienfach übernahm sie die großen Altpartien u.a. in Bachs h-moll-Messe, Johannes-Passion, Magnificat, Matthäus-Passion, Weihnachtsoratorium und vielen Kantaten; Beethovens C-Dur Messe, op. 86; Brahms Alt-Rhapsodie; op. 53; Bruckners Te Deum; Dvoraks Messe in D-Dur und Stabat Mater; Francks Les Béatitudes; Händels Israel in Egypt und Messias; M. Haydns Requiem; Honeggers Jeanne d’Arc und Le Roi David; Mendelssohn-Bartholdys Elias, Lobgesang und Paulus; Mozarts Messen und Requiem; Pergolesis Stabat Mater; Rossinis Petite Messe Solennelle und Stabat Mater, Schuberts Messen sowie Vivaldis Stabat Mater.Im Liedfach sang sie zahlreiche Lieder verschiedener Stilrichtungen.

Im Opernfach sang sie Bizets Carmen und Mercedes (Carmen), Glucks Lisinga (Le Cinesi), Orfeo (Orfeo), Händels Oreste (Oreste) und Ruggiero (Alcina), Humperdincks Hänsel (Hänsel und Gretel), Janaceks Christa (Makropulos), Lortzings Irmentraut (Waffenschmied), Mozarts Dorabella (Cosi fan tutte), Idamante (Idomeneo), Cherubino und Marcellina (Le Nozze di Figaro), Zaide (Zaide) sowie 3. Dame (Die Zauberflöte), J. Strauß Orlowsky und Ida (Die Fledermaus) sowie Gräfin (Wiener Blut), Verdis Giovanna und Maddalena (Rigoletto) und Quickly (Falstaff).

Beim Klassiklabel Animato sang sie die Händeloper Oreste in der Titelrolle ein. Bei Hänssler Classic erschien ihr erstes Lieddebütalbum.

Im Liedfach singt sie verschiedene thematisch arrangierte Programme.

Aktuell produziert, leitet, initiiert und singt sie mit ihrem Verein Zuflucht Kultur e. V. und Flüchtlingen die medial vielbeachteten Produktionen von Mozarts Cosi fan tutte, Zaide – eine Flucht sowie Idomeneo. Das ZDF-Programm „Die Anstalt“ gewann für den Auftritt des von Cornelia Lanz gegründeten und geleiteten Chores den Grimme-Preis und den Amnesty Menschenrechtspreis. Der Chor erregte international Aufsehen bis hin zur UNO und Bundespräsident Gauck und zeichnet mitverantwortlich für Willkommenskultur.

Foto: Florian Jänicke

www.cornelia-lanz.com